Case Studies

Daten, die
Ergebnisse liefern

Drei Projekte. Drei Herausforderungen. Messbare Ergebnisse. Ein Einblick in unsere Arbeitsweise — von der Problemanalyse bis zum fertigen Tracking-Setup.

Case Study 01
E-Commerce 10 Wochen GTM Server-Side · GA4 · Meta CAPI · Google Cloud SSTGA4Meta CAPIGCPROAS

Von Datenchaos zu dreifachem ROAS

Wie ein etabliertes E-Commerce-Unternehmen durch serverseitiges Tracking die Werbeausgaben deutlich rentabler machte (gemessener ROAS-Anstieg: ca. 3×) — und dabei den Datenverlust von 42 % auf unter 5 % deutlich reduzierte.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein etabliertes E-Commerce-Unternehmen mit siebenstelligem Jahresumsatz kämpfte mit zunehmendem Datenverlust: Safari ITP, iOS ATT und weit verbreitete Ad-Blocker liessen 42 % aller Tracking-Events verschwinden — ohne dass GA4 dies anzeigte. Das Resultat waren Kampagnenentscheidungen auf Basis unvollständiger Daten und ein ROAS, der strukturell zu tief ausgewiesen wurde.

  • 42 % Datenverlust durch Ad-Blocker und Safari ITP
  • Über 60 veraltete Tags im GTM-Container, teils ohne Consent-Check
  • Keine First-Party-Datenstrategie — alle Cookies als Third-Party gesetzt
  • Meta CAPI nicht implementiert — Conversions wurden massiv unterrapportiert
  • GA4 und Google Ads wiesen >30 % Divergenz bei Conversion-Zahlen aus

Unser Ansatz

1

Analyse & Audit (Woche 1–2)

Vollständige Bestandsaufnahme des bestehenden GTM-Containers, aller Tags und Tracking-Endpunkte. Quantifizierung des Datenverlusts durch Ad-Blocker und ITP.

2

Server-Side Infrastruktur (Woche 3–4)

Aufbau des GTM Server Containers auf Google Cloud. Konfiguration der First-Party Cookie Domain und SSL-Zertifikat.

3

Migration GA4 & Meta CAPI (Woche 5–6)

Schrittweise Umstellung aller Events auf den Server Container. Parallelbetrieb zur Validierung der Datenqualität.

4

Consent Mode v2 & Validierung (Woche 7–8)

Saubere Integration der CMP-Signale in den Server Layer. QA mit DebugView, GA4 Realtime und Meta Test Events.

5

Go-Live & Übergabe (Woche 9–10)

Produktiv-Schaltung, Deaktivierung alter Client-Side Tags, Dokumentation und Übergabe an das interne Team.

Key Learnings

  • Server-Side Tracking ist für E-Commerce ab CHF 1 Mio. Umsatz kein Luxus, sondern Pflicht
  • Der grösste Hebel liegt oft nicht in neuen Tools, sondern in der Datenqualität bestehender
  • Parallelbetrieb (Client + Server) ist entscheidend für eine sichere Migration ohne Datenlücken
  • Consent Mode v2 muss vor allen GTM-Tags initialisiert werden — Reihenfolge ist alles
  • GTM-Audits decken regelmässig Datenschutzrisiken auf, die niemand auf dem Radar hatte

Projektübersicht

Branche E-Commerce
Zeitraum 10 Wochen
Team 2 Personen
Technologie GTM Server-Side · GA4 · Meta CAPI · Google Cloud

Ergebnisse nach 10 Wochen

ROAS-Steigerung
-42% Datenverlust reduziert
<3% Divergenz GA4 & Ads
-15% CPA reduziert

"rhyn.digital hat uns gezeigt, wie viel Geld wir aufgrund falscher Daten verschwendet haben. Nach der Implementierung konnten wir unsere Kampagnen endlich auf echte Signale optimieren."

Sonam W. · Marketing Lead, E-Commerce
Case Study 02
B2B SaaS 8 Wochen GA4 · GTM · HubSpot CRM · Data Studio · Google Ads GA4GTMCRMData StudioGoogle Ads

Lead-Pipeline sichtbar machen

Ein Schweizer B2B SaaS-Anbieter wusste nicht, welche Marketing-Kanäle wirklich Kunden brachten. Nach 8 Wochen hatte er ein vollständiges Bild seiner Lead-Journey — und halbierte seinen CPL.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein Schweizer B2B SaaS-Anbieter mit wachsendem Inside-Sales-Team stand vor einem typischen Problem: Marketing investierte Budget in SEO, Google Ads, LinkedIn und Content — doch welcher Kanal tatsächlich zahlende Kunden brachte, blieb unklar. Drei verschiedene Tools lieferten drei verschiedene Zahlen. Entscheidungen über Budgetverteilung wurden auf Basis von Bauchgefühl getroffen, nicht auf Basis verlässlicher Daten.

  • Drei verschiedene Analytics-Tools mit widersprüchlichen Conversion-Zahlen
  • Formular-Events wurden nur teilweise erfasst — bis zu 40 % der Demo-Anfragen blieben ungetrackt
  • Keine CRM-Anbindung: Offline-Conversions und Opportunity-Daten flossen nicht in die Analyse ein
  • LinkedIn Ads und Google Ads hatten separate Attribution — kein kanalübergreifendes Bild
  • CPL-Optimierung war unmöglich ohne verlässliche Zuordnung von Lead-Quelle

Unser Ansatz

1

Analytics-Audit & Datenbestandsaufnahme (Woche 1–2)

Vollständige Analyse aller bestehenden Tracking-Implementierungen, Formular-Events und Conversion-Ziele. Identifikation der Datenlücken pro Kanal und Tool.

2

GA4-Neuaufbau & lückenloses Formular-Tracking (Woche 3–4)

Saubere GA4-Implementierung mit vollständiger Erfassung aller Lead-Formulare, Demo-Anfragen und Trial-Signups über eine strukturierte GTM-Datenschicht.

3

CRM-Integration & Offline Conversions (Woche 5–6)

Anbindung des CRM (HubSpot) via API. Übergabe von Lead-Status und Deal-Stage zurück an GA4 und Google Ads als Offline-Conversions — für echte End-to-End-Attribution.

4

Multi-Channel Attribution & Data Studio Dashboard (Woche 7)

Einheitliches Reporting über alle Kanäle in einem Data Studio Dashboard — von der ersten Impression bis zum abgeschlossenen Deal, inklusive CPL-Entwicklung pro Kanal.

5

Team-Übergabe & Schulung (Woche 8)

Dokumentation, Übergabe an das Marketing-Team und Schulung der internen Nutzer für eigenständige Arbeit mit dem Dashboard und den neuen Reporting-Strukturen.

Key Learnings

  • CRM-Anbindung ist der entscheidende Schritt: Erst wenn Offline-Daten zurückfliessen, entsteht ein vollständiges Attributionsbild
  • Kanalübergreifende Attribution beginnt mit sauberem Single-Source-Tracking — nicht mit einem teuren Attribution-Tool
  • Konsequentes Formular-Tracking in GA4 macht echte Conversion-Optimierung erst möglich
  • B2B SaaS profitiert überproportional von Smart Bidding, sobald Offline-Conversions korrekt übergeben werden
  • Ein einziges Dashboard, das alle Stakeholder nutzen, ist wertvoller als zehn spezialisierte Ansichten

Projektübersicht

Branche B2B SaaS
Zeitraum 8 Wochen
Team 2 Personen
Technologie GA4 · GTM · HubSpot CRM · Data Studio · Google Ads

Ergebnisse nach 8 Wochen

mehr attributierte Leads
-35% Cost-per-Lead
100% Formular-Erfassung
1 einheitliches Dashboard

"Wir hatten vorher drei verschiedene Tools, die uns drei verschiedene Zahlen lieferten. Jetzt haben wir eine Quelle der Wahrheit — und wissen zum ersten Mal genau, was unsere Marketing-Investitionen bringen."

Raphael O. · Geschäftsführer, B2B SaaS
Case Study 03
Agentur 12 Wochen GTM Server-Side · Google Cloud · GA4 · Jentis · Data API SSTGCP GA4JentisData API

Skalierbare Tracking-Infrastruktur für eine Agentur

Wie eine Schweizer Performance-Agentur ihre Tracking-Qualität über 12 Kunden-Accounts standardisiert und automatisiert hat — mit einem White-Label-Tracking-Stack, der sich in Stunden statt Wochen ausrollen lässt.

Ausgangslage & Herausforderung

Eine Schweizer Performance-Agentur betreute 12 Kunden-Accounts gleichzeitig — mit stetig wachsendem Koordinationsaufwand. Für jeden neuen Kunden musste GTM manuell konfiguriert, Server-Side Tracking von Grund auf aufgesetzt und Consent Mode neu integriert werden. Das kostete 3–4 Wochen pro Onboarding, band Ressourcen und führte zu inkonsistenter Datenqualität zwischen den Accounts. Gleichzeitig fehlte jede Form von zentralem Monitoring: Tracking-Fehler fielen oft erst nach Wochen auf.

  • 3–4 Wochen Aufwand für das Tracking-Onboarding jedes neuen Kunden
  • Kein standardisierter GTM-Container — jede Implementierung war individuell und schwer wartbar
  • Keine zentrale Monitoring-Infrastruktur: Fehler in einem Account fielen oft erst nach Wochen auf
  • Unterschiedliche Consent-Mode-Implementierungen erhöhten das DSGVO-Risiko quer über alle Clients
  • Team-Überlastung durch manuellen Wartungsaufwand: 40 % der Kapazität floss in Bestandspflege

Unser Ansatz

1

Infrastruktur-Analyse & Template-Konzept (Woche 1–3)

Bestandsaufnahme aller 12 Accounts. Ableitung gemeinsamer Anforderungen. Konzeption eines White-Label GTM-Template-Containers mit standardisierten Tags, Triggern, Variablen und Consent-Logik.

2

Server-Side Tracking Plattform aufbauen (Woche 4–6)

Aufbau einer zentralen GTM Server Container Infrastruktur auf Google Cloud mit mandantenfähiger Routing-Logik — eine Infrastruktur für alle aktuellen und zukünftigen Kunden-Accounts.

3

Template-Rollout auf alle 12 Accounts (Woche 7–9)

Schrittweise Migration aller bestehenden Accounts auf den Template-Container. Parallelbetrieb zur Validierung ohne Datenverlust. Individuelle Anpassungen pro Account bleiben möglich.

4

Automatisiertes QA & Account-Monitoring (Woche 10–11)

Implementierung automatischer Checks via GA4 Data API: Alarmierung bei Traffic-Abweichungen oder Conversion-Einbrüchen über alle 12 Accounts — proaktiv statt reaktiv.

5

Dokumentation & Team-Enablement (Woche 12)

Vollständige technische Dokumentation, Onboarding-Playbook für neue Kunden und Schulung des Agentur-Teams für selbständige Nutzung, Weiterentwicklung und Client-Onboarding.

Key Learnings

  • Standardisierung ist der grösste Hebel für Agenturen: Ein Template-Container schlägt 12 individuelle Lösungen in Effizienz und Qualität
  • Zentrales Server-Side Tracking reduziert nicht nur Kosten, sondern auch Datenschutzrisiken quer über alle Kunden
  • Automatisiertes Monitoring macht den Unterschied zwischen reaktiver Fehlerkorrektur und proaktiver Qualitätssicherung
  • Onboarding-Playbooks amortisieren sich bereits nach dem zweiten neuen Kunden vollständig
  • Mandantenfähige Infrastruktur ist ab 5 parallelen Accounts wirtschaftlich klar überlegen

Projektübersicht

Branche Agentur
Zeitraum 12 Wochen
Team 3 Personen
Technologie GTM Server-Side · Google Cloud · GA4 · Jentis · Data API

Ergebnisse nach 12 Wochen

-70% Tracking-Wartungsaufwand
2h Onboarding neuer Kunden (statt 3–4 Wochen)
12/12 Accounts auf Server-Side migriert
100% standardisierte Datenqualität

"Die Tracking-Infrastruktur, die rhyn.digital aufgebaut hat, hat unser Team komplett entlastet. Wir onboarden neue Kunden jetzt in Stunden statt Wochen — und das bei höherer Datenqualität als je zuvor."

Lena B. · Head of Digital, Performance-Agentur
Case Study 04
Publisher / Medien 3 Wochen GTM · GA4 · Consent Mode v2 · CMP (Usercentrics) GTMGA4ConsentCMP

Consent Mode v2: Datenschutz ohne Datenverlust

Wie ein Schweizer Medienunternehmen durch korrekte Consent Mode v2-Implementierung seine Analytics-Abdeckung von 58 % auf über 95 % steigerte — ohne die nDSG-Compliance zu gefährden.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein etabliertes Schweizer Medienunternehmen hatte nach Inkrafttreten des nDSG eine CMP implementiert und sich damit datenschutzrechtlich abgesichert — oder so dachte man. Was niemand bemerkt hatte: Consent Mode v2 war nie korrekt in GA4 und GTM eingebunden worden. Die Folge war ein stiller Datenverlust von rund 40 %, der sich in keinem Alert und keiner Fehlermeldung zeigte. Kampagnenentscheide, Content-Auswertungen und Reichweitenmessungen basierten über Monate auf strukturell unvollständigen Daten.

  • ~40 % Datenverlust durch fehlende Consent Mode v2-Signale
  • GA4 erhielt keine consent_status-Parameter vom CMP
  • GTM-Tags feuerten vor dem CMP-Callback — Reihenfolge falsch konfiguriert
  • Modellierte Daten in GA4 wurden nicht aktiviert, weil Voraussetzungen fehlten
  • GA4 und Google Ads wiesen >25 % Divergenz bei Conversion-Zahlen aus

Unser Ansatz

1

Audit & Diagnose (Woche 1)

Vollständige Analyse des GTM-Containers und des CMP-Setups. Identifikation der fehlerhaften Tag-Firing-Reihenfolge und der fehlenden dataLayer-Integration zwischen Usercentrics und GTM.

2

Consent Mode v2 Implementierung (Woche 2)

Korrekte Integration der Default- und Update-Befehle via GTM. Sicherstellung, dass der CMP-Callback vor allen Tracking-Tags ausgeführt wird. Aktivierung von Advanced Consent Mode in GA4.

3

Validierung & Go-Live (Woche 3)

QA mit GTM Preview, GA4 DebugView und Consent Mode Debugger. Prüfung der modellierten Conversions in GA4. Dokumentation und Übergabe an das interne Team.

Key Learnings

  • Consent Mode v2 ist keine Option — seit März 2024 Pflicht für Google-Ads-Conversion-Modellierung
  • Eine CMP allein reicht nicht: Die technische Integration in GTM und GA4 entscheidet
  • Die Tag-Firing-Reihenfolge im GTM ist der häufigste und unsichtbarste Fehler
  • Advanced Consent Mode ermöglicht GA4-Modellierung — aber nur bei korrekter Signalübermittlung
  • Datenverlust durch falsches Consent-Setup zeigt sich nie als Fehler, sondern als stille Lücke

Projektübersicht

Branche Publisher / Medien
Zeitraum 3 Wochen
Team 2 Personen
Technologie GTM · GA4 · Consent Mode v2 · CMP (Usercentrics)

Ergebnisse nach 3 Wochen

+38% wiedergewonnene Datenpunkte
<5% Modellierungslücke GA4
100% nDSG-konform implementiert
3 Wo. Implementierungsdauer

«Wir dachten, wir seien datenschutzkonform aufgestellt — bis uns rhyn.digital gezeigt hat, dass wir gleichzeitig fast 40 % unserer Messdaten verloren hatten. Der Unterschied nach der Implementierung war sofort sichtbar.»

Markus F. · Head of Digital, Schweizer Medienunternehmen
Case Study 05
Retail / Multichannel 8 Wochen GA4 · Enhanced Conversions · GTM · Google Ads · BigQuery GA4GTMGoogle AdsBigQueryEnhanced Conversions

Case Study 05 — Offline und Online — endlich eine Sprache

Wie ein Schweizer Multichannel-Retailer erstmals seine stationären Verkäufe mit Online-Kampagnen verknüpfte — und dabei entdeckte, dass sein bislang «schwächster» Kanal in Wirklichkeit der profitabelste war.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein Schweizer Multichannel-Retailer mit sieben Filialen und einem wachsenden Online-Shop stand vor einem klassischen Blindspot: Über 60 % seiner Umsätze entstanden im stationären Handel — doch kein einziger dieser Käufe floss in die Marketing-Attribution ein. Google Ads optimierte auf Online-Conversions und sah nur einen Bruchteil der echten Wirkung. Das Resultat: Ein Kanal, der tatsächlich starke Offline-Resultate produzierte, wurde kontinuierlich unterbudgetiert — weil die Zahlen es nicht zeigten.

  • Über 60 % der Käufe entstanden stationär — vollständig ausserhalb der Analytics-Attribution
  • CRM-Daten (Kundenkarten, POS-Transaktionen) wurden nicht mit Online-Touchpoints verknüpft
  • Google Ads optimierte ausschliesslich auf Online-Conversions — Offline-ROAS war unbekannt
  • Verschiedene Filialen nutzten unterschiedliche POS-Systeme ohne einheitliche Datenschnittstelle
  • Customer Journey erstreckte sich über mehrere Kanäle und Tage — ohne verbindende ID

Unser Ansatz

1

Daten-Audit & Matching-Konzept (Woche 1–2)

Analyse aller verfügbaren Datenquellen: POS-Systeme, CRM, Online-Shop und GA4. Entwicklung eines datenschutzkonformen Matching-Konzepts auf Basis von gehashten E-Mail-Adressen (GCLID-Abgleich).

2

Offline Conversion Import Setup (Woche 3–4)

Technische Implementierung des Google Ads Offline Conversion Imports. Automatisierter Export der POS-Transaktionen via BigQuery. Täglicher Upload der gehashten Kundendaten als Offline-Conversions.

3

Enhanced Conversions & First-Party-Daten (Woche 5–6)

Implementierung von Enhanced Conversions for Web zur Verbesserung der Online-Attribution. Saubere Integration des First-Party-Datenflusses aus dem Online-Shop in GA4 und Google Ads.

4

Kanalübergreifendes Dashboard (Woche 7)

Aufbau eines BigQuery-gestützten Reporting-Dashboards, das Online- und Offline-ROAS pro Kampagne und Kanal konsolidiert darstellt — erstmals in einer einzigen Ansicht.

5

Validierung & Go-Live (Woche 8)

QA der gesamten Conversion-Kette vom ersten Klick bis zum stationären Kauf. Schulung des Marketing-Teams und Übergabe der Reporting-Infrastruktur.

Key Learnings

  • Offline-Attributionslücken führen systematisch zur Unterinvestition in die profitabelsten Kanäle
  • Enhanced Conversions sind die technische Voraussetzung für valide kanalübergreifende Attribution
  • Datenschutzkonformes Offline-Matching funktioniert ohne Kompromisse — gehashte IDs reichen aus
  • BigQuery als Datendrehscheibe ist der entscheidende Enabler für komplexe Multichannel-Attribution
  • Erst wenn Offline-Daten in Smart Bidding einfliessen, kann Google Ads sein volles Potenzial entfalten

Projektübersicht

Branche Retail / Multichannel
Zeitraum 8 Wochen
Team 2 Personen
Technologie GA4 · Enhanced Conversions · GTM · Google Ads · BigQuery

Ergebnisse nach 8 Wochen

2.4× ROAS-Verbesserung
63 % Käufe erstmals attributiert
−28 % CPA nach Bidding-Anpassung
1 einheitliches Kanal-Dashboard

Wir haben jahrelang unseren stärksten Kanal systematisch unterbudgetiert — weil wir ihn schlicht nicht sehen konnten. rhyn.digital hat das geändert.

Nicole H. · Head of E-Commerce, Schweizer Retailer
Case Study 06
Employer Branding / HR 6 Wochen GA4 · GTM · Consent Mode v2 · LinkedIn Insight Tag · Meta CAPI GTMGA4ConsentLinkedInMeta CAPISST

Case Study 06 — Recruiting-Tracking ohne Datenschutzrisiko

Wie ein Schweizer Industrieunternehmen seine Recruiting-Kampagnen erstmals vollständig trackte — und dabei feststellte, dass LinkedIn nur halb so teuer war wie gedacht, dafür doppelt so effektiv.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein Schweizer Industrieunternehmen mit laufenden Employer-Branding-Kampagnen auf LinkedIn, Meta und Google investierte signifikante Budgets in Recruiting-Werbung — ohne zu wissen, welche Plattform tatsächlich Bewerbungen generierte. Das ATS lieferte Bewerbungszahlen, aber keine Kanal-Attribution. Gleichzeitig war das Unternehmen nach nDSG verpflichtet, datenschutzkonform zu tracken — eine CMP war implementiert, aber der technische Unterbau fehlte vollständig.

  • Keine Attribution von Bewerbungen auf Marketing-Kanäle — LinkedIn, Meta und Google generierten Klicks, aber wer tatsächlich konvertierte, blieb unbekannt
  • Consent Mode v2 nicht korrekt implementiert — rund 35 % der Events verschwanden nach CMP-Ablehnung
  • LinkedIn Insight Tag feuerte ohne Consent-Check — DSGVO/nDSG-Risiko
  • ATS-System (Bewerbermanagement) generierte keine GA4-Events bei Formular-Abschluss
  • Meta-Kampagnen liefen ohne CAPI — Conversions massiv unterreportiert

Unser Ansatz

1

Audit & Compliance-Check (Woche 1)

Vollständige Analyse aller aktiven Tracking-Implementierungen, CMP-Integration und Consent-Flows. Identifikation der DSGVO/nDSG-Lücken und fehlenden Events.

2

Consent-konformes Event-Setup (Woche 2–3)

Saubere Neuimplementierung aller Pixel (LinkedIn, Meta, Google) mit korrekter Consent Mode v2-Integration. Alle Tags feuern ausschliesslich nach positivem Consent-Signal.

3

ATS-Integration & Conversion-Tracking (Woche 3–4)

Technische Anbindung des ATS-Formulars via GTM. Vollständiges Tracking der Bewerbungs-Journey: Stellenanzeige → Klick → Formular-Start → Absenden — mit Kanal-Attribution in GA4.

4

LinkedIn & Meta CAPI Implementierung (Woche 5)

Server-Side Übergabe der Bewerbungs-Conversions an LinkedIn und Meta via Conversion API — für korrekte Zuordnung auch bei abgelehntem Consent.

5

Reporting-Dashboard & Übergabe (Woche 6)

Aufbau eines Reporting-Dashboards mit CPB (Cost per Bewerbung) pro Kanal, Qualitätsmetriken aus dem ATS und Monats-Trends. Übergabe an HR und Marketing.

Key Learnings

  • Recruiting-Tracking ist technisch identisch zu E-Commerce-Attribution — die Conversion heisst nur «Bewerbung» statt «Kauf»
  • Consent Mode v2 ist auch für HR-Kampagnen Pflicht — LinkedIn und Meta haben eigene Anforderungen
  • Server-Side CAPI sichert Attributions-Signale auch bei hohen Consent-Ablehnungsraten im HR-Umfeld
  • Ein korrekt gemessener CPB macht Budgetentscheidungen zwischen Kanälen erst möglich
  • ATS-Integration lohnt sich bereits ab 50 Bewerbungen pro Monat vollständig

Projektübersicht

Branche Employer Branding / HR
Zeitraum 6 Wochen
Team 2 Personen
Technologie GA4 · GTM · Consent Mode v2 · LinkedIn Insight Tag · Meta CAPI

Ergebnisse nach 6 Wochen

100 % Bewerbungen attributiert
−41 % Cost per Bewerbung
mehr Datenabdeckung trotz Consent
3 Kanäle erstmals vergleichbar

Wir hatten vorher keine Ahnung, welche Plattform wirklich Bewerbungen brachte. Mit den neuen Daten haben wir unser Budget komplett umgeschichtet — und die Bewerbungsqualität ist gestiegen.

Sandra R. · HR-Leiterin, Schweizer Industrieunternehmen
Case Study 07
Fintech / Finance 10 Wochen GTM Server-Side · Google Cloud · GA4 · Proxy-Layer · Consent Mode v2 SSTGCPGA4Consent

Case Study 07 — GA4-Compliance in der regulierten Finanzbranche

Wie ein Schweizer Finanzdienstleister datenschutzkonformes Analytics einführte, ohne US-Datentransfer — und dabei erstmals verlässliche Nutzerdaten für die Optimierung seiner digitalen Kanäle gewann.

Ausgangslage & Herausforderung

Ein regulierter Schweizer Finanzdienstleister stand vor einem grundlegenden Zielkonflikt: Einerseits benötigte das Marketing verlässliche Nutzerdaten für die Optimierung digitaler Kampagnen. Andererseits verbot die Compliance-Abteilung jede Übertragung personenbezogener Nutzerdaten auf US-amerikanische Server — ein Verbot, das nach dem Schrems-II-Urteil und dem nDSG mehr Gewicht hatte denn je. Standardmässiges GA4-Tracking war damit schlicht nicht möglich.

  • Compliance-Anforderung: keine Rohdaten auf US-Server — GA4-Standard-Setup nicht zulässig
  • Bisheriger Tracking-Verzicht führte zu vollständigem Blindspot im digitalen Marketing
  • Kein Consent Mode v2 implementiert — trotz aktiver Google-Ads-Kampagnen
  • Sensible Seitenaufrufe (Produktseiten, Kontoeröffnungs-Flow) durften nicht ungefiltert übergeben werden
  • Interne IT-Anforderung: keine Third-Party-Cookies, kein clientseitiges Fingerprinting

Unser Ansatz

1

Compliance-Mapping & technisches Konzept (Woche 1–2)

Enge Zusammenarbeit mit der Compliance- und Rechtsabteilung. Dokumentation aller Datenanforderungen und Restriktionen. Entwicklung einer technischen Architektur, die Analytics ermöglicht und gleichzeitig alle regulatorischen Anforderungen erfüllt.

2

Server-Side Proxy-Layer aufbauen (Woche 3–5)

Aufbau eines GTM Server Containers auf einer Schweizer Google Cloud Region (europe-west6). Alle GA4-Events werden über einen eigenen Proxy-Endpunkt geleitet — IP-Adressen werden vor der Weiterleitung gestripped, keine personenbezogenen Rohdaten erreichen Google-Server.

3

Datenmaskierung & Event-Filterung (Woche 6–7)

Implementierung einer serverseitigen Filterlogik: Sensible Seitenaufrufe werden anonymisiert, Nutzer-IDs gehasht, keine Klarnamen oder Kontonummern in Events. Nur aggregierte, nicht-personenbeziehbare Events fliessen in GA4.

4

Consent Mode v2 & Google Ads Integration (Woche 8–9)

Korrekte Consent-Integration für Google Ads Conversion-Modellierung. Da kein clientseitiges Tracking möglich ist, laufen alle Conversions über den Server-Layer mit vollständiger Consent-Signal-Weiterleitung.

5

Compliance-Dokumentation & Go-Live (Woche 10)

Vollständige technische Dokumentation des Datenflusses für die Compliance-Abteilung. Datenschutz-Folgenabschätzung (DSFA) unterstützt. Go-Live nach interner Freigabe durch Compliance und IT.

Key Learnings

  • Server-Side Tracking ist der einzige Weg zu compliance-konformem Analytics in regulierten Branchen
  • IP-Stripping und Event-Filterung auf Server-Ebene sind technisch trivial — aber organisatorisch oft ungeklärt
  • Compliance-Abteilungen sind Partner, keine Blocker — frühe Einbindung spart Wochen
  • EU-Cloud-Regionen (europe-west6) lösen das Schrems-II-Problem nicht vollständig, reduzieren aber das Risiko erheblich
  • Ohne Tracking-Grundlage ist datengetriebenes Marketing in regulierten Branchen schlicht unmöglich

Projektübersicht

Branche Fintech / Finance
Zeitraum 10 Wochen
Team 3 Personen
Technologie GTM Server-Side · Google Cloud · GA4 · Proxy-Layer · Consent Mode v2

Ergebnisse nach 10 Wochen

100 % regulatorisch konform (nDSG + Schrems-II)
0 personenbezogene Rohdaten auf US-Server
+89 % Kampagnen-Insights vs. vorher
10 Wo. von Konzept bis Go-Live

Wir hatten lange gedacht, dass Analytics für uns als reguliertes Unternehmen schlicht nicht möglich ist. rhyn.digital hat uns einen Weg gezeigt, der technisch und rechtlich funktioniert — ohne Kompromisse auf beiden Seiten.

Thomas K. · CMO, Schweizer Finanzdienstleister
Weitere Cases

Noch mehr Projektergebnisse

Direkt zu einem anderen Projekt springen.

Unsere Methodik

Was alle Projekte gemeinsam haben

Trotz unterschiedlicher Branchen und Herausforderungen folgen alle unsere Projekte denselben Grundprinzipien.

Audit vor Implementierung

Wir bauen nichts auf, bevor wir verstehen, was bereits vorhanden ist und warum es nicht funktioniert. Ein gründlicher Audit spart Zeit und verhindert, alte Fehler in neuer Form zu wiederholen.

Measurement Plan zuerst

Was soll gemessen werden? Warum? Und welche Entscheidungen sollen die Daten ermöglichen? Diese Fragen beantworten wir gemeinsam — schriftlich, bevor der erste Tag gesetzt wird.

Validierung nach jedem Schritt

Jede Implementierung wird vor dem Live-Gang vollständig validiert. Keine Annahmen — sondern messbare Bestätigung, dass die Daten stimmen.

Übergabe & Dokumentation

Jedes Projekt endet mit einer vollständigen Dokumentation und einem Übergabe-Training. Das Team soll die Implementierung verstehen, warten und weiterentwickeln können.

Euer Projekt könnte das nächste sein

Kostenloses Erstgespräch — wir analysieren euren aktuellen Stand und zeigen konkret, wo das Potenzial liegt.

Erstgespräch anfragen →